Soziale Aspekte

Das Projekt Mobirural zielt darauf ab, Menschen mit Mobilitätsbedarf den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen in ländlichen Gebieten zu ermöglichen. Dies soll trotz des bedingten Zugangs zu vielen Dienstleistungen geschehen, die mit der Komplexität des ländlichen Raums und sozialen Barrieren zusammenhängen. 

Vorgehensweise

Das Projekt Mobirural wird bewährte Verfahrensweisen im Zusammenhang mit Mobilitätsdiensten in ländlichen Gebieten ermitteln und sich dabei auf folgende Bereiche konzentrieren: Digitale und physische Infrastruktur für ländliche Mobilität, Lösungen für geteilte Mobilität im ländlichen Raum, Nicht-Mobilität, E-Mobilitätslösungen und Regulierungen für ländliche Mobilität.

Lokale Akteure

Das Projekt Mobirural wird sich auf die Ausbildung von Entwicklungsakteuren des ländlichen Raums konzentrieren. Entwicklungsakteure sind Fachleute, deren Aufgabe es ist, der Gemeinschaft bei der Verwaltung und optimalen Nutzung der lokalen Ressourcen für die Mobilität zu helfen.

Das Projekt

Mobirural ist ein 30-monatiges Projekt, das durch das ERASMUS KA202 Programm finanziert wird und offiziell am 1. Februar 2022 begonnen hat.

 

Während dieser Zeit zielt das Projekt darauf ab, mögliche Lösungen zu identifizieren, um Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern. Hierzu wird das Projekt einen Lehrgang für Entwicklungsakteure entwerfen, die bei der Weitergabe von Wissen und der Umsetzung von Lösungen auf lokaler Ebene eine Schlüsselrolle spielen.

 

Weiterhin wird im Rahmen von Mobirural eine Ausbildungs- und Kooperationsplattform zur Förderung bewährter Praktiken und politischer Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum entwickelt. Damit soll die Grundlage für ein künftiges Profil von Akteuren der ländlichen Mobilität auf europäischer Ebene geschaffen werden.

 

Das Projekt wird von einem Konsortium von fünf Partnern aus verschiedenen Ländern durchgeführt:

 

FENICE Foundation (Italien) als federführender Partner, Innogestiona Ambiental (Spanien), IKEM Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (Deutschland), ITS Intelligent Transport Systems (Rumänien) und Diputation de Badajoz (Spanien).

Warum Mobirural?

Kohlendioxidemissionen (CO2) gelten als eine der Hauptursachen für den Klimawandel auf der Erde.

Der Verkehr ist in Europa die größte CO2-Quelle und für den Ausstoß von über einem Viertel aller Treibhausgase verantwortlich.


Die Entwicklung von angepassten Maßnahmen im Mobilitätsbereich spielt eine entscheidende Rolle für die Eindämmung des Klimawandels und eine nachhaltige zukünftige Entwicklung. 


Die Entwicklung von Maßnahmen im Bereich Mobilität muss eine entscheidende Rolle spielen, um zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen, indem sie nachhaltigere Formen der Mobilität anbieten und damit einen wichtigen Beitrag zur Abschwächung des Klimawandels leisten.


Allerdings hat sich die Mobilitätspolitik in der Vergangenheit im Wesentlichen auf die großen städtischen Zentren konzentriert und die Mobilität zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sowie innerhalb ländlicher Gebiete vernachlässigt. 


Ländliche Gebiete stellen besondere Herausforderungen dar, wie z. B. die geringe Bevölkerungsdichte, der demografische Wandel, große Entfernungen zwischen den Städten, die Überalterung der Bevölkerung, höhere Armutsquoten und in vielen Fällen eine schlechte Anbindung an Flughäfen /Eisenbahn/  Straßenknotenpunkte.


Ein angemessenes, nachhaltiges Mobilitätsszenario in ländlichen Gebieten wird den Zugang zu Arbeit, Bildung und Dienstleistungen erleichtern und kann einen wichtigen Beitrag zur Abschwächung des Klimawandel und des demografischen Wandels leisten.

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